Fohringer Hintergrundbild
Die D.O. Montilla-Moriles liegt in der andalusischen Provinz Córdoba, wo sich die Weingärten die landwirtschaftlich genutzte Fläche mit ausgedehnten Weizenfeldern und Olivenplantagen teilen und somit für die Grundlage der mediterranen Landwirtschaft sorgen: Brot, Wein und Olivenöl. Extrem hohe Temperaturen würden hier unter anderen Voraussetzungen wohl kaum Weinbau zulassen, aber der Boden aus leichter Kreide ist ein unschätzbarer Wasserspeicher für die reifenden Trauben. So hat man hier aus der Not der Hitze eine wunderbare Tugend gemacht. Aus dem ausschließlichen Anbau von Pedro-Ximenez-Trauben werden, nach Trocknung in der Sonne, die herrlichsten (natur-)süssen Dessertweine Spaniens gekeltert. Ihre Weine blicken auf eine ebenso lange wie glänzende Geschichte zurück wie die der benachbarten Ursprungsbezeichnung Jerez, mit denen sie häufig sogar verwechselt werden. Beide Weine unterscheiden sich sehr deutlich voneinander. Während der Sherry ein außerordentlich trockener Wein ist, der ein leichtes, bisweilen ins Salzige gehendes Olivenaroma besitzt ist, und einen sehr zarten, an Mandeln erinnernden Geschmack hat, entwickelt der Wein von Montilla-Moriles kontinentale Aromen wie Thymian, Rosmarin oder Unterholz, die am Gaumen Assoziationen an Haselnuss wecken. Darüber hinaus verfügen die Finos aus Montilla über mehr Körper und sind öliger, weniger trocken, von geringer Säure und haben dieses typisch rustikale, bittere Finale.

Montilla-Moriles Vinothek Fohringer/EUROPA/SPANIEN/Montilla-MorilesArtikelVinothek Fohringer/EUROPA/SPANIEN/Montilla-MorilesArtikel

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