Fohringer Hintergrundbild
Deutsches Anbaugebiet mit rund 4600 ha Rebbergen.Als eigenes Weinanbaugebiet ist es erst seit den 1930er Jahren existent. Die Nahe ist kein zusammenhängendes Weinanbaugebiet. Es ist stark zerklüftet und setzt sich aus zahlreichen Nischen und Nebentälern zusammen. Entsprechend unterschiedlich sind die Böden. An der unteren Nahe findet man eher Ton- und teilweise Schieferböden, die denen der Mosel ähneln. Um Bad Kreuznach herum herrschen Löss- und Lehmböden vor. An der oberen Nahe trifft man vorwiegend Porphyr, Melaphyr und Rotliegende an. Auch der Sortenspiegel ist breit gefächert. Die häufigste Sorte ist der Riesling. Er bedeckt ein Viertel der Rebfläche und hat den anspruchslosen Müller-Thurgau auf Platz Zwei verdrängt. Sehr gute Ergebnisse bringen auch Weiß- und Grauburgunder, die in den letzten Jahren vermehrt angebaut wurden. Eine Nebenrolle spielen Silvaner, Kerner und Scheurebe, obgleich auch sie köstliche Weine ergeben können.In den letzten zehn Jahren hat sich der Sortenspiegel relativ stark verändert. So hat sich zum Beispiel der Anteil der Rotweinsorten sich von 17 auf 25% gesteigert, was im landesweiten Trend liegt.

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