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Kremstal

Das Kremstal zählt zwar flächenmäßig zu den kleineren Weinbaugebieten Österreichs, besticht aber dennoch durch eine ausgeprägte Weinkultur. Auf alten Traditionen aufbauend haben sich hier in den letzten Jahren vor allem junge Winzer mit modernem Zugang zum Weinbau einen Namen gemacht. Charakteristisch für das Kremstal stehen Grüner Veltliner und Riesling, die sich durch die idealen Bedingungen in all ihren Variationen und Aromencharakteristika entfalten können. Die 2.170 Hektar große Rebfläche verteilt sich im Kremstal auf unterschiedliche Zonen: das Kremser Stadtgebiet, die östlicher gelegenen Gebiete und die kleinen Weinorte südlich der Donau. Allen gemeinsam sind der Grüne Veltliner und der Riesling, die als Repräsentanten für das Kremstal stehen und seit dem Jahrgang 2007die Bezeichnung Kremstal DAC tragen. Bei den Rebsorten dominiert der Grüne Veltliner mit einem flächenmäßigen Anteil von 56 Prozent. Die Sorte Müller-Thurgau wird auf 210 und Riesling auf 190 Hektar angebaut. Die meistgepflanzte Rotweinsorte ist der Blaue Zweigelt, der auf einer Fläche von 180 Hektar angebaut wird.